Maximilian von Schierstädt ist Unternehmer und seit 2009 mit der Moderatorin Barbara Schöneberger verheiratet. Sein beruflicher Weg verbindet digitale Alltagsorganisation mit der Förderung klassischer Musik: Als Gründer von familynet beschäftigte er sich mit der Familienkalender-App Looping. Später gehörte er zu den Gründern von Stretton Violins und zu den Initiatoren der Stretton Society, die Musikerinnen und Musikern hochwertige Streichinstrumente zugänglich macht. Wer seinen Lebenslauf betrachtet, begegnet damit zwei unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Auf der einen Seite stehen Software und gemeinsame Terminplanung, auf der anderen historische Instrumente, private Sammlungen und die Unterstützung musikalischer Talente.
Maximilian von Schierstädt im Kurzporträt
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Berufliches Umfeld | Unternehmertum, Digitalwirtschaft und klassische Musik |
| Ehefrau | Barbara Schöneberger |
| Verheiratet seit | 2009 |
| Kinder | Ein Sohn und eine Tochter |
| Unternehmensstation | Gründer von familynet, dem Unternehmen hinter Looping |
| Musikbezogene Tätigkeit | Mitgründer und Gesellschafter von Stretton Violins |
| Kulturförderung | Mitinitiator der Stretton Society |
Ehe und Familie mit Barbara Schöneberger
Barbara Schöneberger und Maximilian von Schierstädt haben 2009 geheiratet. Die Moderatorin nahm den Familiennamen ihres Mannes an, tritt beruflich aber weiterhin als Barbara Schöneberger auf. Ihr Fernsehname und ihr bürgerlicher Familienname unterscheiden sich deshalb.
Das Paar hat zwei Kinder: Der Sohn wurde 2010 geboren, die Tochter 2013. Die Familie lebt in Berlin. Schöneberger hält Namen und Gesichter ihrer Kinder aus ihrer öffentlichen Darstellung heraus und gibt nur gelegentlich Einblicke in den Familienalltag.
Auch über ihre Ehe spricht sie zurückhaltend. Für ein Porträt ihres Mannes sind daher vor allem seine unternehmerischen Tätigkeiten und seine Funktionen in der Musikförderung aufschlussreich. Hier lässt sich nachvollziehen, welche Projekte er mit aufgebaut hat und welche Aufgaben diese erfüllen.
Familynet und Looping: Ein digitaler Kalender für den gemeinsamen Alltag
Eine wichtige Station im Berufsleben von Maximilian von Schierstädt ist familynet. In einer Mitteilung vom 6. August 2019 bezeichnete die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ihn als Gründer und CEO des Potsdamer Unternehmens.
Dessen App Looping sollte die Abstimmung innerhalb von Familien und Gruppen erleichtern. Dazu gehörten gemeinsame Kalender, die Organisation von Kontaktgruppen und der Austausch aktueller Informationen. Angesprochen waren neben Familien auch Vereine und Schulen.
W&W brandpool beteiligte sich damals mit einer siebenstelligen Summe an familynet. Von Schierstädt erklärte anlässlich der Finanzierung:
„Wir freuen uns, mit der W&W brandpool einen starken Investor an Bord zu haben, der den Aufbau von Ökosystemen bestens versteht und produktorientiert handelt.“
Die Mitteilung dokumentiert seine damalige Führungsrolle und das Geschäftsmodell hinter Looping. Im Mittelpunkt stand eine praktische Aufgabe: Termine und Verpflichtungen mehrerer Menschen an einem gemeinsamen digitalen Ort zusammenzuführen.
Ein dokumentierter Kontakt zur Bundespolitik
Von Schierstädts Tätigkeit in der Digitalwirtschaft findet sich auch in einer parlamentarischen Unterlage. Die Bundestagsdrucksache 19/29330 vom 5. Mai 2021 führt ihn ausdrücklich als „IT-Unternehmer“ auf.
Das Dokument nennt ihn als externen Teilnehmer eines Treffens mit der damaligen Staatsministerin Dorothee Bär am 16. Juni 2020 in Berlin. Die Aufstellung entstand im Zusammenhang mit einer parlamentarischen Anfrage zu Kontakten der Bundesregierung bei der Vorbereitung gesetzlicher Regelungen zur gleichberechtigten Teilhabe an Führungspositionen.
Der Eintrag belegt seine Teilnahme an diesem Austausch. Eine persönliche Stellungnahme von Schierstädts oder eine konkrete Wirkung seiner Beteiligung lässt sich dem Dokument hingegen nicht entnehmen.
Stretton Violins: Unternehmertum rund um seltene Streichinstrumente
2020 gründeten Stephan Jansen, Maximilian von Schierstädt und Johannes von Salmuth die Stretton Violins GmbH. Das Unternehmen beschreibt seine Aufgabe als Beratung und kuratorische Betreuung im Bereich seltener Streichinstrumente.
Ausgangspunkt war das gemeinsame Interesse der Gründer an außergewöhnlichen Instrumenten. Daraus entwickelte sich eine Tätigkeit, die Sammler und Musiker zusammenbringt. Von Schierstädt wird auf der Unternehmensseite auch als Gesellschafter genannt.
Welche Aufgabe übernimmt das Unternehmen?
Stretton Violins begleitet die Auswahl und Vermittlung hochwertiger Instrumente. Dabei geht es um deren Einordnung in Sammlungen und um die Zusammenarbeit mit Menschen, die solche Instrumente besitzen oder spielen.
Die Unternehmensdarstellung beschreibt zugleich ein Anliegen der Gründer: Wertvolle Instrumente sollen innerhalb eines verlässlichen Netzwerks bleiben und weiterhin musikalisch genutzt werden. Aus diesem Gedanken entstand die Verbindung zur Stretton Society.
Beide Organisationen arbeiten zusammen, erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben. Stretton Violins ist das beratende Unternehmen; die Society organisiert ein Netzwerk zur Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern.
Die Stretton Society und ihr Fördermodell
Die Stretton Society wurde 2021 von Stephan Jansen, Maximilian von Schierstädt und Johannes Freiherr von Salmuth initiiert. Der gemeinnützige Verein verbindet Musikförderung mit dem Zugang zu außergewöhnlichen Instrumenten.
Dazu gehören Arbeiten von Antonio Stradivari, Guarneri „del Gesù“ und anderen bedeutenden Instrumentenbauern. Über das Netzwerk erhalten ausgewählte Musiker die Möglichkeit, solche Instrumente zu spielen. Ergänzend unterstützt die Society junge Talente mit Stipendien und einem Mentorenprogramm.
Im offiziellen Impressum führt die Organisation von Schierstädt gemeinsam mit Stephan Jansen als „Founder & Chairman“. Damit ist seine Funktion innerhalb des Vereins unmittelbar dokumentiert.
2024 erhielt die Stretton Society den Europäischen Kulturpreis in der Kategorie Initiativpreis. Ausgezeichnet wurde die Organisation für ihr Engagement in der Künstlerförderung.
Nachwuchsförderung durch das Stretton Excellence Mentorship Program
Zum Förderangebot gehört das Stretton Excellence Mentorship Program, kurz Stretton xMP. Die in Düsseldorf angesiedelte Initiative richtet sich an herausragende Nachwuchsmusiker in den Fächern Violine, Viola und Violoncello.
Erfahrene Solisten und Orchestermusiker begleiten die Teilnehmenden als Mentoren. Zusätzlich wirken Fachleute aus Kultur und Management mit. Das Programm verbindet damit musikalische Ausbildung und Vorbereitung auf die Anforderungen einer internationalen Laufbahn.
Karriereplanung gehört ausdrücklich zum Konzept. Die Förderung umfasst somit neben der künstlerischen Entwicklung auch Fragen, die beim Übergang in den professionellen Musikbetrieb entstehen.
Häufige Fragen zu Maximilian von Schierstädt
Wer ist Maximilian von Schierstädt?
Maximilian von Schierstädt ist Unternehmer und der Ehemann von Barbara Schöneberger. Zu seinen beruflichen Projekten gehören familynet und Stretton Violins sowie sein Engagement bei der Stretton Society.
Seit wann ist er mit Barbara Schöneberger verheiratet?
Das Paar ist seit 2009 verheiratet. Schöneberger trägt den Familiennamen ihres Mannes, verwendet für ihre beruflichen Auftritte aber weiterhin ihren Geburtsnamen.
Haben Maximilian von Schierstädt und Barbara Schöneberger Kinder?
Ja. Sie haben einen Sohn, geboren 2010, und eine Tochter, geboren 2013.
Was verbindet ihn mit der App Looping?
Von Schierstädt gründete familynet, das Unternehmen hinter der Kalender-App. Die W&W-Gruppe bezeichnete ihn in ihrer Finanzierungsmitteilung von 2019 als Gründer und CEO.
Welche Funktion hat er bei der Stretton Society?
Er gehört zu den Initiatoren der Organisation und wird in ihrem Impressum als „Founder & Chairman“ geführt.
Fazit
Maximilian von Schierstädts berufliches Profil reicht von einer App für gemeinsame Alltagsplanung bis zur Förderung klassischer Musiker. Besonders konkret wird sein heutiges Engagement bei Stretton: Dort verbindet er unternehmerische Tätigkeit mit dem Ziel, außergewöhnliche Instrumente spielbar zu halten und musikalische Talente zu unterstützen.
Quellen
- Wüstenrot & Württembergische AG – „W&W brandpool investiert in Familien-Startup familynet“, 6. August 2019
https://www.ww-ag.com/de/newsroom/news-und-publikationen/artikel/443360. - Deutscher Bundestag – „Drucksache 19/29330: Antwort der Bundesregierung“, 5. Mai 2021
https://dserver.bundestag.de/btd/19/293/1929330.pdf. - Stretton Violins – „About – The Stretton Violins GmbH“
https://stretton-violins.com/about/. - Stretton Society – „Home – Welcome to Stretton“ und „Imprint“
https://www.stretton-society.org/
https://www.stretton-society.org/legal/imprint/. - Stretton Excellence Mentorship Program – „Stretton xMP Mentorship“
https://www.stretton-xmp.org/. - COSMOPOLITAN – „Barbara Schönebergers Ehemann: Alles über die Beziehung zu Maximilian von Schierstädt“, 18. Juni 2025
https://www.cosmopolitan.de/barbara-schoenebergers-ehemann-maximilian-von-schierstaedt-138055.html.
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